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Der Bernstein ein besonderer Schmuckstein


Der Bernstein

Schon seit Tausenden von Jahren verwendet man den Bernstein /Amber als Schmuckstein oder zum Dekorieren. Auch heute kann man in vielen Museen Schmuckstücke, wie Amulette, Ketten oder Ringe finden, die auf ein sehr hohes Alter hindeuten. Allerdings ist der Stein noch wesentlich älter, man hat schon Stücke gefunden, die über 250 Millionen Jahre alt sind. In der Jungsteinzeit hat man durchaus schon die heilende Wirkung dieses Harzsteins erkannt. So schützte er zum Beispiel vor Fieber und anderen, schlimmeren Krankheiten. In der Neuzeit dann sollte er Hexen und Dämonen vertreiben. Mahlte man den gelblichen Stein zu feinem Kies, konnte man ihn auch einnehmen und so verschiedene Krankheiten heilen. Selbst heute noch ist der Bernstein hauptsächlich im esoterischen Bereich als Schutz- bzw. Heilstein bekannt. In der schmuckverarbeitenden Industrie verbindet man den Stein meist mir Silber, an Marktständen kann man oftmals auch einen wunderschönen, vielleicht mit eingeschlossenen Insekten versehenen, Stein an einem Lederband erhaschen.

Der Bernstein ist nicht unbedingt ein seltener Schmuckstein, man findet ihn in der Regel an vielen Orten weltweit. Der wohl bekannteste Ort ist allerdings die Ostseeküste, doch auch in Amerika, in Rumänien, Großbritannien, Burma, Japan und auch in Italien findet man diese fossilen Harze. Richtig klare, durchsichtige Steine sind eher die Ausnahme, denn durch dass oft über Jahrhunderte hinweg dauernde Aushärtung werden oft Insekten oder kleine Fremdkörper in den Stein mit eingeschlossen. Von unglaublich beeindruckender Schönheit sind natürlich solche Steine, die ganze Insekten im Innern aufweisen.

Der Bernstein wird wohl nicht zuletzt aufgrund des legendären Bernsteinzimmers zu Weltruhm gelangt sein. Diese Zimmer wurde von König Friedrich I in Auftrag gegeben und war als erstes im Schloss Charlottenburg in Berlin zu sehen. Später dann ging es aufgrund einer Schenkung an Peter den Großen, bevor es dann die Deutschen gestohlen haben. Sein letzter, bekannter Standort ist Königsberg, der weitere Verbleib ist bis heute nicht geklärt, denn seit dieser Zeit gilt es leider als verschollen. Mittlerweile wird es aufgrund von Zeichnungen bzw. Fotos rekonstruiert.

Aufgrund der Härte nach der für Edel- und Schmucksteine geltenden Mohs’schen Härteskala von 2 bis 2,5 gilt Bernstein als extrem weicher Schmuckstein. Dies wurde schon von den Menschen in der Antike als sehr vorteilhaft empfunden, denn dadurch war - und ist es auch heute noch - möglich, den Stein mit einfachen Materialien und Werkzeugen zu bearbeiten. Ein maschineller Aufwand ist in der Regel nicht erforderlich. Am günstigsten erweist es sich, wenn man den Stein mit nassem Schleifpapier bearbeitet. Möchte man ein recht großes Stück zerkleiner, empfiehlt sich eine Laubsäge, allerdings sollte man ein nicht allzu hartes Sägeblatt verwenden, da man sonst unter Umständen die Oberfläche zerkratzen könnte. Wer Schmuckstücke hat, in die einer oder mehrere dieser Steine eingearbeitet sind, sollte sie unbedingt vor längeren, direkten Sonneneinstrahlungen schützen. Das Material trocknet sonst schnell aus und könnte zerbrechen. Wie bei den meisten Edel- oder Schmucksteinen sollte man natürlich auch hier auf eine Reinigung mit chemischen Mitteln verzichten. Die einfachste und effektivste Art der Reinigung ist das Spülen unter lauwarmem Wasser, damit wird der Glanz erhalten und der Stein wird so auch gleichzeitig vor dem Austrocknen bewahrt.

Bernsteinschnitzerei Es gibt auch wunderschöne Bernstein Schnitzereien die zu Kettenanhänger weiterverarbeitet werden können oder einfach nur als Handschmeichler und Heilstein. Solche schönen Bernstein Schnitzerein finden Sie auch im The NaturalGems Shop in der Kategorie Diverses.












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