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Der Iolit
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Der Iolit erhielt seinen Namen aus dem Griechischen.
"Ios" bedeutet übersetzt soviel wie Veilchen, womit bereits auf die veilchenblaue Färbung des Steins hingedeutet wird. Und "lithos" bedeutet übersetzt Stein. Ursprünglich wurde der Iolit nach einem französischen Mineralogen benannt. P. L. A. Cordier nannte den Iolit Dichroit, was er auf die Zweifarbigkeit des Edelsteins zurückführte (Dichroismus = Zweifarbigkeit). Es gibt Zeugnisse, nach denen bereits den Wikingern den Iolit bekannt war. Sie erwarben den Stein in Norwegen und Grönland. Sie setzten dünne Scheiben des Steins als Linse in ihre Navigationsgeräte ein. Auf diese Weise konnten sie die Sonne beobachten. Auch in der Esoterik findet der Iolit schon lange seine Anwendung. Er soll bei der Meditation angeblich helfen in höhere spirituelle Dimensionen zu gelangen.
Der Iolit gehört zu den so genannten Cyclosilikaten und setzt sich aus den Elementen Magnesium, Aluminium, Silizium und Sauerstoff zusammen. Seine chemische Formal Mg2Al4Si5O18. Der Iolit kristallisiert in einem orthorhomischen Kristallsystem.
Eine Besonderheit des Iolits ist sein deutlicher Pleochroismus. Je nach dem von welcher Richtung aus man den Stein betrachtet, erscheint er entweder blau oder blau-violett oder gelblich grau bis hellblau. Da auch der Tansanit diesen Pleochroismus aufweist, kann es leicht zu Verwechslung der beiden Edelsteine kommen.
Zum Iolit ist der Tansanit jedoch intensiver gefärbt, was die Unterscheidung beider Steine mit dem bloßen Auge ermöglicht. Der Iolit wird gelegentlich auch als "Wassersaphir" bezeichnet, denn farblich gleicht er dem Saphir sehr. Da er jedoch wesentlich häufiger vorkommt als der Saphir ist er auch entsprechend günstiger zu erwerben.
Iolite findet man vorwiegend auf Sri Lanka, in Birma, in Indien, in Kanada, in den USA, auf Madagaskar und in Südwest-Afrika.
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