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Peridot - Edelstein Informationen


Der Peridot


Der Peridot ist mit einer der ältesten Edelsteine überhaupt. Der Name Peridot leitet sich aus dem griechischen „peridona“ ab. „Peridona“ bedeutet übersetzt soviel wie „Fülle geben“. Der Peridot ist aber auch unter dem Namen Olivin bekannt. Der Peridot ist nämlich die Edelsteinform des Minerals Olivin. Dass der Peridot schon zur Zeit der alten Ägypter als Edelstein genutzt wurde, wissen wir aus Grabschmuck, den die Ägypter ihren Toten mit auf den Weg ins Jenseits gaben. Auch die Römer waren dem Peridot sehr angetan und nannten ihn sogar „Smaragd des Abends“. Im Mittelalter wurde dieser grün-goldene Edelstein in zahlreichen Kirchen verwendet, um zum Beispiel die Altäre und Schreine damit zu schmücken.

Runder Peridot 7mm

Die Edelsteine der Olivingruppe, zu der auch der Peridot gehört, setzen sich aus den Elementen Magnesium, Mangan, Eisen, Silizium und Sauerstoff zusammen. Ihre chemische Formel lautet (Mg,Mn,Fe)2[SiO4]. Wie man aus dieser Zusammensetzung sehen kann, gehört der Peridot zu den Silikaten. In der Regel findet man auch einen gewissen Anteil an Nickel in den Olivinen. In diesem Fall ist ein Teil des Magnesium bzw. Eisens durch Nickel substituiert. Das Kristallsystem dieses Edelsteins ist orthorhombisch-dipyramidal. Die Kristalle des Peridots sind daher prismatisch und oder dicktafelig. Aus der chemischen Zusammensetzung dieses Edelsteins ergibt sich auch die Farbe. Schon die Bezeichnung Olivin, was sich aus dem lateinischen „olivia“ für Olive ableitet, lässt auf die Farbigkeit dieser Steine schließen. Der Peridot weist eine intensive grüne Färbung auf, die durch einen leichten Goldschimmer ergänzt wird. Das Grün des Steins entsteht aufgrund der Beimischung von winzigen Mengen Eisen.

Hauptfundorte für diese Edelsteine sind Pakistan, Afghanistan, China, Afrika, Australien und die USA.

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