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Rubin - Edelstein Informationen


Der Rubin


Der Name Rubin stammt aus dem Mittellatein. „rubens“ bedeutet rot und „rubinus“ heißt übersetzt soviel wie der Rote. Der Rubin ist also ein Edelstein, bei dem man vom Namen bereits auf die Färbung des Steins schließen kann. Früher trug der Rubin zudem den Namen Karfunkel. Dass der Rubin zu den seit langer Zeit bekannten Edelsteinen zählt, wissen wir aus dem Alten Testament. Der Rubin ist nämlich einer der zwölf Steine, der das Efod des Hohenpriesters schmückt. Jeder der zwölf Steine ist dabei jeweils einem Stamm Israels zu geordnet. Weiterhin wird erwähnt, dass dieser Edelstein sogar im Dunkeln leuchten soll, und damit das Wort Gottes bezeichne. Damit war der Rubin der Stein, der über allen anderen Steinen stand und alle Kräfte in sich vereinte.
Im Mittelalter wurden Rubine als Schutz vor dem Teufel und vor der Pest gerne getragen. Es gibt sogar Zeugnisse, nach denen Rubine schon in der Bronzezeit abgebaut und als Schmucksteine verwendet wurden.

Ovaler Rubin mit guter roter Farbe

Der Rubin gehört zur Familie der Korunde. Er setzt sich aus den Elementen Aluminium, Sauerstoff und Chrom zusammen. Dem Zusatz an Chrom verdankt er auch seine leuchtend rote Farbe. Die chemische Formel der Rubine lautet also Al2O3 plus unterschiedliche Anteile an Chrom. Sein Kristallsystem ist trigonal und seine Kristallklasse ist ditrigonal-skalenoedrisch.
Dass die Chrom-Ionen im Rubin zu einer roten Färbung führen ist normalerweise ungewöhnlich. In der Regel führen Chrom-Ionen in Edelsteinen nämlich zu einer grünen Färbung. Der Unterschied entsteht dadurch, dass die Chrom-Ionen im Rubin die Plätze der Aluminium-Ionen besetzen.
Rubine findet man vorwiegend in Thailand, auf Sri Lanka, in Indien, in China, in Pakistan und in Afrika.

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