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Topas - Edelstein Informationen


Der Topas


Der Name Topas leitet sich vermutlich aus dem Namen der Insel Topazos ab. Topazos trägt heute den Namen Sabargat und liegt im Roten Meer. Häufig findet man für Topase auch die Bezeichnung Schneckenstein oder Schneckentopas. Eine etwas veraltete Bezeichnung für diesen Stein ist Pyknit. Der Topas wurde aber auch als so genannter Sächsischer Diamant benannt. Der Topas gehört zur Klasse der Silikate und Germanate. Man zählt ihn außerdem zur Gruppe der Inselsilikate. Inselsilikate oder Neosilikate beschreiben eine Unterordnung der Silikate. Das Gerüst der Inselsilikate wird aus isolierten Silikat-Tetraedern geformt. Das bedeutet, dass die jeweiligen Sauerstoffatome nur mit einem Siliziumatom eine Bindung eingehen. Der Topas ist ein rhombisches Mineral und weist ein Kristallgitter mit den Elementen Aluminium, Silizium, Sauerstoff und Fluor auf. Seine chemische Formel ist daher Al2SiO4(OH, F)2. Fluoridionen und Hydroxidionen können dabei in einem unterschiedlichen Verhältnis vorhanden sein.

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Topase können in verschiedenen Farben vorkommen. Häufig findet man die Farben gelb bis gelbbraun, violett bis rot, sowie blau oder auch farblos. Es ist auch möglich die Farbe von Topasen zu verändern. Dies kann zum Beispiel durch Strahlung oder Erhitzen der Steine erfolgen. Durch diese Techniken werden beispielsweise der Mystic-Fire-Topas oder der so genannte Indian-Summer-Topas hergestellt.
Eine Besonderheit der Topase ist es, dass sie zwar relativ hart, dennnoch aber leicht spaltbar sind. Das macht die Verarbeitung dieser Steine als Schmucksteine sehr schwierig.
Topase kommen in der Regel recht häufig vor. Vorwiegend findet man sie jedoch in der Tschechischen Republik, in Brasilien, in Norwegen, in Schweden, in Mexiko, in Japan, sowie auf Sri Lanka, in den USA, in Birma und auch in Pakistan.

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